Pflege im Wandel

Wohin sich die Pflege entwickelt.

Der demografische Wandel ist seit Jahrzehnten angekündigt — jetzt ist er im Alltag der Einrichtungen angekommen. Ein sachlicher Blick auf die Zahlen: wo Lücken entstehen und was das für Erreichbarkeit und Personal bedeutet.

Deutschland wird älter — schneller, als Personal nachwächst.

Schon heute sind 30,6 % der Menschen in Deutschland über 60.1 Bis 2038 wächst die Gruppe der über 67-Jährigen um rund 4,5 Millionen — auf dann etwa 21 Millionen.2 Gleichzeitig sinkt die erwerbsfähige Bevölkerung kontinuierlich: Es kommen weniger Menschen ins Berufsleben nach, als in den Ruhestand gehen.

Bevölkerungsanteil je Altersgruppe

20242040
0 %10 %20 %0–2021–3536–5051–6768–7980+

Quelle: Destatis, 16. Bevölkerungsvorausberechnung — vereinfachte Darstellung

Die Lücke entsteht beim Personal.

Mehr Pflegebedürftige bedeuten mehr Anfragen, mehr Koordination, mehr Telefonate. Doch genau dort, wo diese Arbeit ankommt, fehlen die Menschen — im Gesundheitswesen klafft der größte Fachkräfte-Engpass aller Branchen.

46.100

unbesetzte Stellen im Gesundheitswesen 2024 — größter Engpass aller Branchen

Quelle: IW Köln, 2024

bis zu 500.000

fehlende Pflegekräfte bis 2030 (Szenario-Spanne: 182.000–500.000)

Quelle: PwC / Destatis-Szenarien

bis zu 690.000

fehlende Pflegekräfte bis 2049

Quelle: Destatis, 2024

Der Engpass in der Pflege ist kein temporäres Problem, sondern die neue strukturelle Normalität des deutschen Arbeitsmarkts.
sinngemäß nach IW Köln / Bertelsmann Stiftung

Was das am Telefon bedeutet.

Die Lücke zeigt sich zuerst an der Stelle, die niemand als Pflege wahrnimmt: bei Erreichbarkeit und Verwaltung. Wenn Fachkräfte fehlen, übernimmt das Telefon niemand — es klingelt während der Übergabe, nachts, am Wochenende, in Stoßzeiten.

  • Angehörige erreichen niemanden. Wer nicht durchkommt, ruft den nächsten Anbieter an — Versorgung und Belegung leiden.

  • Bewerber springen ab. Ausgerechnet im Personalmangel gehen Bewerbungen verloren, weil niemand ans Telefon geht.

  • Pflegezeit fließt in Verwaltung. Jede Stunde am Telefon ist eine Stunde, die nicht am Menschen ankommt.

Wo Laura konkret ansetzt.

Laura ersetzt keine Pflegekraft — sie gibt Pflegekräften Zeit zurück. Als KI-Telefonassistent nimmt sie jeden Anruf an, 24/7, versteht das Anliegen, stuft die Dringlichkeit ein und informiert das Team über den richtigen Kanal. Termine bucht sie direkt in den Kalender. So bleibt Erreichbarkeit kein Personalproblem — und die gewonnene Zeit fließt zurück in die Pflege.

So funktioniert's im Detail →

  • 1 Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024.
  • 2 Destatis, 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung.
  • 3 IW Köln (2024); PwC / Destatis-Szenarien zur Pflegekräfte-Lücke.

Erleben Sie Laura in 3 Minuten.